Iolith

Die erste Erwähnung von Iolith geht auf das Jahr 1809 zurück. Der französische Mineraloge Pierre Cordier konnte sich nicht entscheiden, ob der Stein violett oder blau ist, und beschrieb den Edelstein als „dichroïte“ – eine Mischung aus zwei Farben. Letztendlich setzte sich Violett durch, und der Edelstein wurde nach „ion“ benannt, dem griechischen Wort für Lila. In seiner Anfangszeit wurde der Iolith auch als „Wassersaphir“ bezeichnet – eine Anspielung auf die Tatsache, dass er manchmal in einem verblüffend intensiven Blauton erscheint.

Ein wegweisendes Licht

Ein wegweisendes Licht

Der Legende nach nutzten die Wikinger den Iolith, um bei
bedecktem Himmel die Sonne zu finden. Als pleochroitischer Stein – das heißt, je nachdem aus welchem Winkel er betrachtet wird, bricht er das Licht anders – wirkt der Edelstein wie ein Polarisationsfilter. Wie das Polaroid selbst kann er Dunst und Wolken ausgleichen, um die Welt klarer erscheinen zu
lassen. Der Iolith soll skandinavischen Entdeckern den Weg durch dunkle Landschaften und stürmische Seen gewiesen haben. So wurde er als „Kompass der Wikinger“ bekannt. 

In Anlehnung daran glaubt man heute, dass Iolith uns eine
klare Sicht und eine starke
Motivation für unseren weiteren Lebensweg verleiht.

Der „Superstein“

Der „Superstein“

Iolith gehört zur Gruppe der Silikate und enthält Spuren von Magnesium, Eisen, Titan, Calcium, Natrium und Kalium. Diese Zusammensetzung hat ihm den Ruf eines „Supersteins“ gebracht, der völlig feuerfest
und unlöslich in Wasser oder Säure ist.

Auf der Mohs-Skala hat Iolith eine Härte von 7,5.

Herkunft

Herkunft

Die Hauptvorkommen von Iolith befinden sich heute in Brasilien, Kanada, Indien, Myanmar und Sri Lanka.

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